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Hyundeok Hwang    DIE BRÜCKE
10.10.2021- 22.12.2021

"Es beginnt mit einem Moment der Realität, wo ich gewesen bin und was ich erlebt habe. Aber es endet als ausgebreitete Fantasie, die eine Mischung ist aus meinen eigenen Erfahrungen und meinen Vorstellungen, die damit verknüpft sind. Indem ich eine Brücke über die Realität baue, erreiche ich eine Übereinkunft, eine Fantasie. Es ist ein sich endlos wiederholender Prozess, aber die Form der Brücke – um bei dieser Metapher zu bleiben - ist veränderbar". schreibt der Künstler Hyundeok Hwang über den Entwicklungsprozess seiner Arbeit und weiter:
"Ich kann auf der Brücke stehen, über die Brücke laufen und auf die Brücke springen. Somit ist es mir möglich in meinen Arbeiten unterschiedlichste Standpunkte zur Realität, zu Erlebtem einzunehmen. Vorstellungen, Wünsche und Erinnertes stehen so gleichberechtigt nebeneinander und wachsen sich aus, zu einem Netz von Erzählungen und Geschichten auf unterschiedlichen Realitätsebenen. In dieser Ausstellung zeige ich, wie ich Realität und Fantasie mische, und auch, wie ich an der Grenze von beiden gespielt habe“.

Vieles an Hyundeok Hwangs Arbeiten ist bemerkenswert; der Grad der technischen Ausarbeitung seiner in zahlreichen Schichten ausgeführten Ölmalerei, die Lichtführung in seinen Kompositionen und allem voran das Bilder-Universum, welches er entwickelt. Wie er es selbst formuliert, liefern Erinnerungen und eigene Erfahrungen das Ausgangsmaterial für seine Bilder. Mit viel Fantasie verarbeitet er diese, verfremdet sie und schafft so eigenständige Erzählungen. Teilweise skurril und grotesk, teilweise rührend ziehen diese den Betrachter in einen Sog, einen regelrechten Strudel aus mit Fiktion vermischter Vergangenheit.

Hyundeok Hwang wurde 1985 in Cheongju, Südkorea geboren. Er lebt und arbeitet seit 2016 in München, wo er in der Klasse von Prof. Markus Oehlen an der AdbK München studiert. Bereits in Südkorea absolvierte er ein Studium der Malerei an der Hannam University in Daejeon, bevor er seinen zweijährigen Militärdienst als Marineinfanterist ableistete.

 

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Rolf Rose    Das offene Fenster
bis 30.04.2022

Das Lenbachhaus München präsentiert ab dem 01. März 2022 unter dem Titel „DIP IN THE PAST“ eine Gruppenausstellung von Künstler*innen, deren malerische Positionen aus unterschiedlichen Generationen und kulturellen Traditionen stammen und die Auseinandersetzung mit der Geschichte und Gegenwart von Malerei exemplarisch beleuchten.

Einer der mitwirkenden Künstler ist ROLF ROSE, dessen Arbeiten über die KiCO-Stiftung im Lenbachhaus präsentiert werden. Wir möchten dies zum Anlass nehmen und Ihnen in der Einzelausstellung "Das offene Fenster" neueste Arbeiten des Hamburger Künstlers Rolf Rose zeigen. 

Bekannt geworden in den 1970er und 80er Jahren als herausragender Vertreter einer „fundamentalen Malerei“ – durch seine häufig in dunklen Tönen gehaltenen, monochromen Arbeiten – zeigt sich in den jüngsten Arbeiten von Rolf Rose eine unerwartete Öffnung hin zur Farbe, zur Buntheit und zur lockeren Geste. Als ob Farbdosen über dem Bildträger willkürlich ausgeschüttet worden wären, verteilen sich die Pigmentmassen in dann doch bewusst koordinierten Farbverläufen, Farbseen, Schlieren, Tropfen, Überlagerungen und Vermischungen. Das Ergebnis – ein All-Over an Farbklecksen – besticht durch seine dynamische Frische, seine geistige Freiheit und malerische Ungezwungenheit genauso wie durch seinen Energiegehalt und seine positive Aufladung. Wüsste man nicht, dass Rolf Rose seinen 90. Geburtstag anstrebt, man würde den Urheber dieser Werke in seinen 30ern oder 40ern vermuten; doch bedarf es wohl einer gewissen Lebenserfahrung als Maler, um sich derart von jeglichen „ismen“ befreien zu können, wie es Rolf Rose in seinen aktuellen Arbeiten gelingt.

Rolf Rose, geboren 1933, lebt in Krempe und Berlin. Seine Arbeiten sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten und wurden bereits in mehreren Museumsausstellungen gewürdigt.

 

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Positionen Abstrakter Malerei
mit Werken von Max Ackermann, Willi Baumeister, Carl Buchheister, Rolf Cavael, Karl Otto Götz, Serge Poliakoff, Otto Ritschl, Emil Schumacher, Bernard Schultze, Fritz Winter

13.09.2021 - 06.11.2021
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Gerhard Langenfeld
schwarzlichtfarbraum

11.08.2021 - 11.09.2021
 

„schwarzlichtfarbraum“, welch ein Neologismus könnte das aktuelle malerische Geschehen von Gerhard Langenfeld prägnanter zusammenfassen? Schwarz als Farbe, Schwarz als Licht, Schwarz als Raum…..

„Schwarz“ war schon immer das zentrale Thema von Gerhard Langenfeld, gedanklich und historisch verwurzelt mit den großen Vorbildern der „Black Paintings“ wie Kasemir Malewitsch und Ad Reinhardt und doch zunehmend mit einer sich klarer abzeichnenden Demarkation zur Philosophie der reinen Schwarzfeldmalerei. Lange hat Gerhard Langenfeld mit reinen Schwarztönen experimentiert und diese in unterschiedlichen Tonalitäten teils wissenschaftlich analytisch, teils emotional in neben- und übereinanderliegenden Farbfeldern mit und gegeneinander arbeiten lassen, bis das Aufbringen erster zarter Nuancen von silbrig oder bronzenen Metallpartikeln in strahlenförmiger Anordnung zu einer schärfen räumlichen Segmentierung der Schwarzfelder führte. Diese mit Zurückhaltung und Bedacht gesetzten und sich kontinuierlich aus dem Schwarz entwickelnden Segmentierungen sind in den aktuellen Arbeiten von Gerhard Langefeld selbstbewußt ausgewählten und strahlenden Buntfarben gewichen. Diese werden vorrangig rahmenartig um Schwarzfelder angeordnet. In dieser diametralen Kontrastierung provoziert Langenfeld einen inversen Rahmeneffekt. Nutzt man üblicherweise einen schwarzen Rahmen zur Hervorhebung des mittig gelegenen farbigen Bildes, so gelingt es Langenfeld in umgekehrter Weise durch rahmenartige Setzung von bis hin zu schrillen Leuchtfarben reichenden Farbtönen das tiefschwarze Zentrum in seiner Schwarzintensität, Tiefenwirkung und Räumlichkeit beeindruckend zu verstärken. Es entsteht das faszinierende Gefühl von diesem Schwarzraum ins Unendliche aufgesogen zu werden. 

Die primär durch reine Kontrastverstärkung evozierte Tiefenwirkung greift eine der ältesten Fragen der illusionistischen Malerei auf, nämlich die Entwicklung eines Bildraumes auf der zweidimensionalen Fläche der Leinwand. Wie Langenfeld diese Frage bearbeitet, ist nicht nur innovativ, sondern führt zum Entstehen ästhetisch hoch ansprechende Arbeiten, welche dem Topos der Black Paintings einen zeitgenössischen Effet verleihen.
 

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Florian Donnerstag   HATS AND SPIDER APPS
30.06.2021 - 08.08.2021

Intermezzo vom 16.07.-25.07.2021 mit der Jahresausstellung der Klasse Pia Fries

Die Braun-Falco Galerie freut sich, mit „Hats and Spider Apps“ die erste Einzelausstellung des Künstlers Florian Donnerstag ihrem Publikum präsentieren zu dürfen.
Seit 2017 studiert Florian Donnerstag in der Klasse von Prof. Markus Oehlen an der ADBK München. Seine Kompositionen zeichnen sich aus durch das gleichzeitige Nebeneinander von zahlreichen Einzelmotiven, die Donnerstag gekonnt zu einem größeren Gemeinsamen zusammenfügt. Technisch und stilistisch in sich durchaus verschieden, werden diese Bildfragmente von Donnerstag zu komplexen Bildwelten verwoben, in denen man nach einem narrativen Zusammenhang sucht. Auf den ersten Blick wirken diese dynamisch, vibrieren fast vor Spannung oder gar Unruhe und selbst der rohe, ungrundierte Malgrund trägt zu diesem Eindruck bei. Wie Farbflächen bei einem All-Over-Painting reihen sich die einzelnen Motive auf der Leinwand aneinander, ohne eine konkrete Leserichtung vorzugeben. Dies wirkt beinahe überfordernd auf den Betrachter, doch gerade mit dieser Herausforderung spielt Florian Donnerstag. Einerseits, gelingt es ihm, die eigene Rolle als „Bildgestalter“ zu reflektieren, andererseits liefert er dem Betrachter ein Spiegelbild unserer unruhigen und bewegten Gegenwart: Bis zur Gleichzeitigkeit beschleunigte Bild- und Sinneseindrücke durch Social Media finden sich in seinen Arbeiten ebenso wieder, wie die immer schnellere, alltägliche Bilder- oder Nachrichtenflut.
Dieses gleichzeitige Nebeneinander unterschiedlicher Bildeindrücke sowie die Suche nach dem eigenen Stand-punkt in unserer rasant sich ändernden Gegenwart sind Themen, die Florian Donnerstag in seinen Werken be-arbeitet. Mit Brüchen und Asymmetrien, geprägt von Unruhe, dramatischen Momenten aber auch feinem Humor entstehen so  äußerst spannungsvolle und zugleich ästhetisch ansprechende Gemälde. Die Komplexität und Detailvielfalt seiner Arbeiten will einen Kontrapunkt setzten zur sekunden schnellen und oberflächigen Verarbeitung von Bildereindrücken. Nur wer sich mit den Arbeiten bewußt  auseinandersetzt, wird deren beständige Athmosphäre erspüren. Und genau darin liegt ihre Stärke. 

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Franz Hitzler - MENSCHEN
26.05.2021 - 2606.2021

Eine Übersichtsausstellung über das bildhauerisches Werk
 

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