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Yuhao Chen - Prelude
26.02.2026 - 18.04.2026
Yuhao Chen setzt sich mit dem Porträt als Mittel zur Erforschung von Empfindung und Wahrnehmung auseinander. Unter Portrait versteht Yuhao jedoch nicht die mal mehr oder weniger realistische Wiedergabe eines Individuums, sondern das malerische Festhalten eines Lebensmomentes. Die Protagonisten – oft weiblich – erscheinen nicht als individuell identifizierbare Personen, sondern als Träger von Ausdruck, Haltung und emotionaler Spannung. Gesichtszüge – eigentlich unerlässlich für Porträts – werden bewusst unklar gelassen; der so verweigerte unmittelbare Zugriff auf Identität lenkt den Blick auf subtile, schwer fassbare emotionale Zustände, die der 1991 in China geborene Künstler in seinen Arbeiten zu ergründen versucht.
Chens Malerei verbindet klassisch anmutende Figuration mit zeitgenössischen Bildwelten. Die Figuren sind in ambivalente, imaginäre Räume eingebettet, die zwischen Innen- und Außenraum sowie zwischen Natur und Architektur changieren. Teilweise digital vorbearbeitete Skizzen dienen als Ausgangsmaterial für diese Szenerien und werden malerisch neu komponiert. Durch die Überlagerung unterschiedlicher Malweisen entsteht eine Bildsprache, die sich weder eindeutig der Figuration noch der Abstraktion zuordnen lässt.
Die Spannung zwischen klassischer Haltung und moderner Bildkonstruktion verleiht den Gemälden eine zugleich vertraute wie auch fremde Wirkung. Chen versteht „Klassik“ nicht als stilistische Nachahmung, sondern als eine romantische, bis in die Gegenwart offene Haltung zur Malerei. Seine Bildräume folgen keiner linearen Perspektive, sondern einem geschichteten Raumverständnis, das an traditionelle ostasiatische Bildkonzepte erinnert. Er selbst bezeichnet dies in Anlehnung an chinesische Bildrollen als „wandelndes Sehen“. So entstehen Kompositionen, die weniger einen konkreten Ort beschreiben als vielmehr einen Zustand: fließend, ambivalent und von poetischer Unruhe geprägt.
Yuhao Chen studierte von 2016 bis 2023 an der Akademie der Bildenden Künste München in der Klasse von Anke Doberauer. Ende 2025 wurde er für den Monopol Young Generation Art Award nominiert.
Artists
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12. May - 03. October 2023
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31. March - 31. October 2023
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